Ein Ort wo sich
Natur und Kultur begegnen

 

Der Riedelhof ist ein Denkmal der vogtländischen Volksbauweise und ein markantes Beispiel des bäuerlichen Bauens am Hang.

Zahlreiche architektonische Details sowie die idyllische Hanglage mit Blick auf das sich weit öffnende Tal ließen das 400 Jahre alte Gehöft als unbedingt erhaltenswert erscheinen.

Der Riedelhof gehörte zu den 11 "Herbergen", deren Besitzer um 1600 das wüst liegende Dorf Eubabrunn erneut besiedelten. 1928 kaufte das Grundstück Richard Riedel, dem der Hof seinen Namen zu verdanken hat.
1999 erwarb der LPV "Oberes Vogtland" den sehr baufälligen Bauernhof
. Die Rekonstruktion des Hofes erfolgte in den Jahren 1999 bis 2003 und wurde als Modellvorhaben zur Umnutzung alter bäuerlicher Substanz durch die Europäische Union und den Freistaat Sachsen gefördert.

Heute fungiert der Riedelhof als Ort ökologischer Projekte, neuer Wege bäuerlicher Direktvermarktung und anspruchsvoller Kunst auf dem Lande. Regionalökologische Wirtschaftskreisläufe, Erhaltung der Kulturlandschaft durch naturnahe Nutzung und die Gewinnung umweltbewusster Bürger stehen bei unserer Arbeit im Vordergrund. Da das Gehöft unmittelbar an der tschechischen Grenze liegt, werden alle drei Nutzungssäulen mit tschechischen Partnern realisiert.

Der Riedelhof ist als Einsatzstelle im Freiwilligen ökologischen Jahr mit deutschen und tschechischen Teilnehmern besetzt.

 
Die Familie Müller lebte hier ab 1700. 1928 erwarb Familie Riedel (genannt „Falk“) das Grundstück und baute es zu einem Vierseitenhof um. 1999 kaufte der LPV das aufgelassene und verfallene Anwesen.


Im Frühjahr 2000 begann die umfangreiche denkmal- pflegerische Rekonstruktion zur Umnutzung durch unseren Verband


Der fertiggestellte Riedelhof im Sommer 2003

 

   
   
   
   
   
   
   
   
   
   

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